Das wissenschaftliche Besinnen auf die Triebkräfte der Weimarer NS-Bewegung, ihre Akteure und Motive kann nicht nur Geschichte begreifbarer machen, sondern auch den heutigen Rechtsextremismus und neonazistische Gewalt genauer analysieren:
Die Formierung des „Rechtsextremismus der Mitte“ im Weimar der Weltwirtschaftskrise
Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Harzburger Front. Im Gleichschritt zur Diktatur“ am 26. Juni 2011 in Wolfenbüttel.
Ausstellung in der Hochschule Harz eröffnet.
Am 20.01.2011 wurde die zweite Wanderungsstation der Ausstellung in den Räumen der Hochschule Harz eröffnet. In Grußworten und –ansprachen vom Rektor der Hochschule Prof. Dr. Armin Willingmann, dem Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt und Schirmherrn dieser Präsentation, Holger Hövelmann und dem Wernigeröder Bürgermeister Peter Gaffert wurde die Bedeutung historischen Erinnerns an die Zeit der Massenformierung der NS-Bewegung für die heutige Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus gerade in diesem Bundesland hervorgehoben In meinem Fachvortrag unter der Überschrift „Die Mitte und der Rechtsextremismus“ setze ich mich mit den Triebkräften, Motiven und Beweggründen auseinander, die damals zu einem Massenansturm Richtung NSDAP führten und heute die Gesellschaften Europas bedrohen.
Nach dreimonatigem Aufenthalt im Braunschweigischen Landesmuseum ist dies die zweite Station der mobilen Version der Ausstellung. Im März wird sie, getragen von einer breiten Kooperationsgemeinschaft, in der Volkshochschule Hannover zu sehen sein, im Mai im Gewerkschaftshaus in Osnabrück. Vorbereitungen für weitere Stationen sind getroffen.
Anmerkungen zur Erinnerungsarbeit heute.
Rede zur Eröffnung der Ausstellung "Harzburger Front im Gleichschritt zur Diktatur" im Braunschweigischen Landesmuseum mit dem Titel:
1931 war die Zukunft für die Menschen offen.
Der Reichsnährstand und der Kampf um "Ernährungssicherheit"
Vortrag auf der Jahrestagung des kirchlichen Dienstes auf dem Lande (kDaL) in der evangelischen Akademie Hessenkopf am 25. Januar 2010
Kirche in der NS-Volksgemeinschaft – Selbstbehauptung, Anpassung und Selbstaufgabe. Die ev.-luth. Gemeinden in Goslar, der Reichsbauernstadt des Nationalsozialismus.
Herausgegeben von Helmut Liersch im Auftrag des Propsteivorstandes Goslar, Hannover (LVH) 2009.
Rezension in der HAZ vom 29.06.2010
Erntedank und "Blut und Boden", Bückeberg/Hameln und Goslar 1933 bis 1938. NS-Rassekult und die Widerrede von Kirchengemeinden.
Eine Ausstellung der ev.-luth. Propstei Goslar in Kooperation mit dem Verein Spurensuche Harzregion e.V. und Bernhard Gelderblom, Hameln. Gleichnamige Dokumentation als Sonderheft 2 der Reihe Spuren Harzer Zeitgeschichte, Clausthal-Zellerfeld, 2009.
Darin: Der Reichsnährstand in der Reichsbauernstadt – Eine symbiotische Beziehung?
Vortrag auf einem Symposium der Propstei Goslar am 10.10. 2009 anlässlich der Ausstellung "Erntedank und ‚Blut und Boden".
Harzburger Front – im Gleichschritt zur Diktatur.
Eine Ausstellung der Stadt Bad Harzburg in Trägerschaft des Vereins Spurensuche Harzregion in der Wandelhalle Bad Harzburg, Ausstellungskatalog, Clausthal-Zellerfeld, 2009.
Dazu der Vortrag "Die Ausstellung als Bestandteil der Erinnerungskultur und Vergangenheitspolitik in der Bundesrepublik" auf der Eröffnungsfeier.
Von der Ausgrenzung zur Vernichtung. Leben und Leiden Goslarer Juden 1933-1945.
Eine Ausstellung der Propstei Goslar in der Marktkirche Goslar, CD-R, Propstei Goslar, 2008.
Dazu: Anmerkungen zur nationalsozialistischen Ideologie als Religion.
Vortrag auf dem Symposium "Kirche und totalitärer Staat" der Propstei Goslar am 9. Nov. 2008.
"Goslarer Kirchengemeinden gegen Blut-Boden-Rasse-Fundamentalismus 1934-1938".
Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung der Propstei Goslar am 8. Juli 2008 im Amsdorfhaus Goslar.
Völkisch, rassistisch, nationalistisch – die NPD in den politisch-ideologischen Fußstapfen ihrer Vorgänger.
Vortrag auf der Veranstaltung des "Goslar(er) Bündnis gegen Rechtsextremismus" am 6. Nov. 2007 in Goslar.
Hitlers Wirtschaft. Adam Toozes Epochenwerk "Ökonomie der Zerstörung".
Rezension in Kommune 4/07, 25. Jahrgang, S. 110.
"Deutsche Christen" und NSDAP in der Auseinandersetzung um Deutungshoheit in Kirche und Gesellschaft gegen die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Goslars – erste Untersuchungsergebnisse und erkenntnisleitende Gedanken.
Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung der Propstei Goslar am 18. April 2007 im Amsdorfhaus Goslar.
Mit Friedhart Knolle u. Michael Braedt: Schwerpunkte von NS-Zwangsarbeit und Kriegsgefangeneneinsatz im Westharz unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Aspekte.
in: Volker Zimmermann (Hg.): "Leiden verwehrt vergessen". Zwangsarbeiter in Göttingen und ihre medizinische Versorgung in den Universitätskliniken, Göttingen (Wallstein), 2007, S. 185 - 212.
Sich selbst ermächtigende Volksgemeinschaft. Michael Wildt zeigt die Gewalt gegen Juden in der Provinz 1919-1939.
Rezension in Kommune Nr. 2/07, 25. Jahrgang, S. 119.
Harzburger Front von 1931 – Fanal zur Zerstörung einer demokratischen Republik. Historisches Ereignis und sein Erinnern in der Gegenwart. Eine Dokumentation.
Spuren Harzer Zeitgeschichte Heft 2. Hg.: Verein Spurensuche Goslar e.V., Clausthal-Zellerfeld, 2007.
Darin: Rechtsextremismus und das Verschwinden der politischen Öffentlichkeit in Deutschland – einige Bemerkungen.
Dieser Aufsatz ist die leicht redigierte und erweiterte Fassung des Vortrags v. 11. Okt. 2006.
Vor 60 Jahren: Hunger Winter im Harz, in: Goslarsche Zeitung v. 10. März 2007.
Volksgemeinschaft und Opfermythos. Die deutsche Tradition des "Dienstes" und ihr Fortwirken.
in: Kommune 4/06, 24. Jahrgang 2006,S 13-17.
"Es gilt diesen Pestherd in allen Winkeln Europas auszurotten." Die Reichspogromnacht am 9. /10. November 1938 in Goslar.
Spuren Harzer Zeitgeschichte Heft 1. Hg.: Verein Spurensuche Goslar, Clausthal-Zellerfeld 2006.
Mutige Aussagen ermöglichen späten Prozess. Zur Reichspogromnacht vom 9./10. November 1938.
in: Goslarsche Zeitung v. 9. November 2005.
Der Nichtkrieg vor der Kapitulation. Die Tage in Goslar zwischen Besetzung und dem offiziellen Ende.
in: Goslarsche Zeitung v. 7. Mai 2005.
Besonnenheit gegen Durchhalteparolen. Einmarsch der Amerikaner am 10. April 1945 in die Reichsbauernstadt Goslar.
in: Goslarsche Zeitung v. 9. April 2005.
Goslar als Reichsbauernstadt. Mythen und historische Wirklichkeit.
in: Carl-Hans Hauptmeyer, Jürgen Rund (Hg.): Goslar und die Stadtgeschichte. Forschungen und Perspektiven 1399 - 1999, Bielefeld 2001, S. 247-255.
Rundgang durch die "Reichsbauernstadt". Stätten der NS-Herrschaft in Goslar.
Hg.: DGB-Ortskartell Goslar, Goslar 1999.
"Gebt uns unsere Würde wieder" – Kriegsproduktion und Zwangsarbeit in Goslar 1939 - 1945.
Eine Begleitbroschüre zur gleichnamigen Ausstellung, Goslar 1999.
Goslar 1918-1945. Von der nationalen Stadt zur Reichsbauernstadt des Nationalsozialismus. Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar.
Goslarer Fundus, Band 46, Bielefeld 1999.
Dem Vergessen Einhalt gebieten.
Broschüre des Vereins Spurensuche Goslar e.V., Goslar 1998.
Die Entdeckung des alltäglichen Nationalsozialismus für den Unterhaltungsfilm. "Comedian Harmonists."
in Kommune, 7/98, 16. Jahrgang, S. 58-60.